Beiträge von Stephan Detjen

, 20.12.2016 2 Kommentare

Kommentar: Wir waren vorbereitet

Wir waren vorbereitet. Seit Jahren haben uns wechselnde Innenminister immer wieder aufs Neue bestätigt: Deutschland ist im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Geheimdienstmitarbeiter, Strafverfolger und Polizisten wurden zuweilen deutlicher: Mehr

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, , , 30.07.2016 1 Kommentar

(k)eine Frage, Frau Bundeskanzlerin

Die traditionellen Sommerpressekonferenzen Angela Merkels bieten jedes Jahr wieder einen kompakten Überblick über die politische Agenda der Bundeskanzlerin. Die inhaltlichen Schwerpunkte aber setzt die Kanzlerin nicht allein. Am Anfang der Pressekonferenz steht regelmäßig ein ca. zehnminütiges Eingangsstatement. Ab dann bestimmen die ca. 250 Journalistinnen und Journalisten mit ihren Fragen die Themen. Mehr

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, , , , , , , 01.07.2016

Feuerzangenbowle in Brüssel: it’s the people, stupid!

Als Angela Merkel am ersten Abend des EU Gipfels vor die Presse trat, hatte das Brüsseler Krisentreffen seinen Feuerzangenbowlen-Moment. Die Bundeskanzlerin gab den Gymnasialprofessor Bömmel aus dem legendären Heinz-Rühmann-Film („Jetzt stelln wir uns mal janz dumm“), der seinen Primanern erklärt, wie eine Dampfmaschine funktioniert. „Die Union – wer ist die Union überhaupt?“, begann Merkel ihren Exkurs über die Mechanik des BREXIT, der in dieser Woche in Brüssel seinen Lauf nahm. Mehr

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, 10.05.2016

Kommentar: CSU – die dysfunktionale Macht

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im Deutschlandfunk

Die CSU ist ein dysfunktionales Element im deutschen Parteiensystem. Sie spielt als bayerische Regionalpartei auf der Ebene der Bundes- und Europapolitik eine Rolle, die im Widerspruch zur Machtverteilung steht, wie sie das Grundgesetz eigentlich im föderalen Bundesstaat vorsieht. Denn der Ort für die Vertretung partikularer Interessen eines einzelnen Landes ist dort der Bundesrat. Mehr

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, , 19.04.2016 1 Kommentar

Grußadresse statt Verschwörung: Kohl und Orban eignen sich nicht für politischen Schulterschluß

Ein Kommentar

im Deutschlandfunk

Es hätte ein einfacher Freundschaftsbesuch bei einem kranken, alten Mann sein können. Doch der Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten wurde in einer Weise annonciert, die den Raum für Spekulationen öffnete. Die erste Ankündigung kam von BILD Chef Kai Diekmann, der zugleich Freund, Trauzeuge und Architekt einer publizistischen Monumentalisierung Kohls ist. Schon der knappe Hinweis auf das geplante Treffen belebte journalistische Phantasien, in denen Oggersheim zum Tatort einer Anti-Merkel Konspiration wurde. Wenige Tage vor dem Treffen ließ die Veröffentlichung eines längeren Textes unter Kohls Namen die Interpretationsmaschine heiß laufen. Mehr

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