Beiträge mit dem Schlagwort: Berlin

, 20.12.2016 2 Kommentare

Kommentar: Wir waren vorbereitet

Wir waren vorbereitet. Seit Jahren haben uns wechselnde Innenminister immer wieder aufs Neue bestätigt: Deutschland ist im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Geheimdienstmitarbeiter, Strafverfolger und Polizisten wurden zuweilen deutlicher: Mehr

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Die Große Moschee im Brüsseler Jubelpark. Foto: Jenny Genzmer
, 14.12.2015

Molenbeek liegt im Zentrum Europas

Ein November in Brüssel – die Idee ihrer vorletzten Volontariats-Station war es, die Arbeit unserer Auslandskorrespondenten in Brüssel kennenzulernen. Jenny Genzmer wollte Europa entdecken und dieses abstrakte Gebilde, das in diesen Tagen so viel in Frage gestellt wird, besser verstehen. Sie wollte Geschichten finden, mit denen sie von Europa erzählen kann. Und die fand sie – am Beispiel von Brüssel selbst.

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11.09.2015

10.09.2015: Ein herausgehobener Lenin

Zu DDR-Zeiten gab es sie in vielen Städten – nicht nur in Ostddeutschland, sondern auch in anderen Staaten des sogenannten Ostblocks: Lenin-Statuen.

Nach dem Mauerfall verschwanden viele dieser Denkmäler – auch in Berlin. Eberhard Diepgen, damals Regierender Bürgermeister begründete dies damit, dass er kein Symbol in seiner Stadt wolle für eine „Diktatur, in der Menschen verfolgt und ermordet wurden.“ Das Lenin-Denkmal vom Platz der Vereinten Nationen wurde abgebaut, zerteilt und verbuddelt.

1.) Nun rückt Lenin wieder ans Tageslicht – zumindest sein Kopf: In Berlin-Köpenick wurde der Kopf der Statue ausgegraben. Der Kopf wird gebraucht: Der Berliner Senat will demnächst eine Ausstellung über die Denkmäler der Stadt organisieren.

2.) Über den Umgang mit der Lenin-Statue in Berlin hatte es viele Diskussionen gegeben. Anders lief es im ostukrainischen Charkiw: Im vergangenen Jahr wurde in der weitgehend russischsprachigen Stadt das Lenin-Denkmal gestürzt. 

3.) Doch der Konflikt in der Ukraine hat auch den Berliner Umgang mit sowjetischen Denkmälern beeinflusst: Als Russland im vergangenen Jahr die Krim annektierte, tauchten Forderungen auf, die beiden russischen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg nahe des Brandenburger Tors zu entfernen.

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08.05.2015 1 Kommentar

08.05.2015: Kriegsende vor 70 Jahren

Der zweite Weltkrieg in Europa endete am 8. Mai 1945 durch die vollständige Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Bis dieser Tag in Deutschland als „Tag der Befreiung“ angesehen wurde, dauerte es noch Jahrzehnte.

1.) Der zweite Weltkrieg bedeutete den Tod von 60-70 Millionen Menschen. Europa veränderte dadurch sein Gesicht. Ein gutes Dossier über den zweiten Weltkrieg finden Sie hier.

2.) Das Kriegsende 1945 bedeutet die Befreiung vom Hitler-Faschismus. Halb Europa lag in Trümmern und die Etablierung von Demokratie lag durch das Aufkommen des kalten Krieges und seiner Vorläufer noch in weiter Ferne. Vielen Deutschen war dies zu diesem Zeitpunkt egal. Sie hungerten und wußten nicht, was die Zukunft bringen würde.

3.) Die damalige Reichshauptstadt Berlin lag in Trümmern. Als Berlin in Asche lag können Sie hier nachlesen und -hören.

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11.02.2015

11.02.2015: Staatsakt Richard von Weizsäcker

Am 31. Januar ist der »Präsident aller Bürger« Richard von Weizsäcker im Alter von 94 Jahren verstorben. Heute wurde zu seinen Ehren im Berliner Dom ein Staatsakt begangen. Etwa 1400 Gäste, darunter die Familie des verstorbenen, Bundespräsident Gauck, viele Regierungsmitglieder und Politiker sowie Gäste aus dem Ausland und Freunde aus allen gesellschaftlichen Bereichen gaben ihm die letzte Ehre. Richard von Weizsäcker prägte das Bild der Bundesrepublik und des Umgangs von Politik zu Bevölkerung auf eine herausragende Art und Weise.

1.) Seine wegweisende Rede vom 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag des Kriegsendes war ein wichtiger Meilenstein für den Umgang mit den deutschen Verbrechen während der Nazi-Zeit. Er bezeichnete den Tag des Kriegsendes und den Zusammenbruch des Nazi-Regimes als »Tag der Befreiung«. Die Rede finden Sie hier als Manuskript und hier als Video.

2.) Der Staatsakt als Trauerbekundung der Bundesrepublik wird vom Bundespräsidenten angeordnet. In der Vergangenheit wurde mit diesem Instrument bisher Politiker aber auch schon andere Persönlichkeiten geehrt. Eine weitergehende Erläuterung von Frank Capellan aus unserem Hauptstadtstudio finden Sie hier.

3.) Richard von Weizsäcker genoss ein hohes Ansehen in Politik und der Bevölkerung. Auch International war er ein angesehener Redner, der immer die Rolle Deutschlands innerhalb Europas betonte. Einige Stimmen zu seinem Tod finden Sie hier.

 

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