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15.08.2016

Formate des Politischen 2016

Wir erleben einen fundamentalen Wandel des Politischen. Die Entgrenzung und Beschleunigung von Kommunikationsmöglichkeiten sowie ökonomische, soziale und technische Entwicklungen fordern Medien, Politik und Gesellschaft gleichermaßen heraus. Eine historisch ungewöhnliche Verdichtung von internationalen Krisen stellt Grundverständnisse von Politik und politischer Kommunikation zusätzlich auf die Probe.

 

Zum zweiten Mal laden Deutschlandfunk, Bundeszentrale für politische Bildung und Bundespressekonferenz nach Berlin ein, um vor diesem Hintergrund über das Verhältnis von Politik, Medien und Öffentlichkeit zu diskutieren. Als Teilnehmende der Tagung werden auch bei den „Formaten16“ wieder ca. 400 Gäste aus Medien, Politik, politischer Bildung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger erwartet. Referierende aus dem In- und Ausland werden Vorträge, Podien und Foren gestalten.

 

Podium Formate des Politischen 2016 / Foto: Deutschlandradio, Marius Schwarz

Podium Formate des Politischen 2016 / Foto: Deutschlandradio, Marius Schwarz

Themenschwerpunkte der „Formate des Politischen 2016“ sind:

Die populistische Herausforderung

Medien und Politik in der Migrationsdebatte

Außenpolitische Öffentlichkeit in Zeiten der internationalen Krisen

 

 

 

 

Zum Programm

Die Vorträge, Impulse und Diskussionen der Konferenz können in der Mediathek nachgehört werden.

 


 

silvered water

Am Vorabend der Konferenz laden wir herzlich ein zur Filmaufführung von „Silvered Water – Syria Self Portrait“. Der Film ist eine eindringliche Dokumentation, die auf Smartphone-Aufnahmen aus dem Krieg in Syrien beruht. Die FAZ bezeichnete „Silvered Water“ als den „wichtigsten Film“ des Festivals von Cannes 2014. François Hollande lud im vergangenen Jahr zu einer Aufführung in den Elysée-Palast ein. In New York wurde der Film auf Einladung von Mitgliedern des Weltsicherheitsrates gezeigt. In Deutschland war er bisher nur selten zu sehen.

Im Anschluss an die Dokumentation sprechen der Filmproduzent Orwa Nyrabia und Stephan Steinlein, Staatssekretär im Auswärtigen Amt.